Aktuelles

Foto: Friedelind Wagner, Brustbild nach links, mit Hut

30. März bis 27. Mai 2018 | „Ich lasse mich nicht zermahlen!!!“ – Friedelind Wagner und Bayreuth

Friedelind Wagner, die älteste Tochter von Richard Wagners Sohn Siegfried und dessen Frau Winifred, war eine der prominentesten Vertreterinnen der Opposition gegen die Festspiele als „Hitlers Hoftheater“ und die begeisterte Schützenhilfe aus Wahnfried. Sie hat bewiesen, dass man als „Wagner“ durchaus kein Nationalsozialist sein musste. Am 29. März 2018 wäre sie 100 Jahre alt geworden.

Karikatur: Das Titelmotiv der die Ausstellung 1938 begleitenden Broschüre von Hans Severus Ziegler.

15. März bis 27. Mai 2018 | Das verdächtige Saxophon. ‚Entartete Musik’ im NS-Staat

Nach den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen von 1933 und der Vertreibung und Inhaftierung regimekritischer Künstler folgte 1937 die Münchner Ausstellung „Entartete Kunst“. Auch in der Musik wurden vor allem die ästhetischen und stilistischen Tendenzen der Moderne als „Degeneration“ und „Zersetzung“ gebrandmarkt. So wurde im Mai 1938 bei den „Reichsmusiktagen“ in Düsseldorf eine Ausstellung „Entartete Musik“ gezeigt.

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