Dauerausstellungen

Das seit 1976 bestehende Museum mit Richard Wagners ehemaligem Wohnhaus „Wahnfried“ im Zentrum wurde 2015 nach fünfjähriger Sanierung, vollständiger Neugestaltung und baulicher Erweiterung wiedereröffnet. Das Richard Wagner Museum präsentiert sich seitdem mit drei Dauerausstellungen.

Foto: Haus Wahnfried, Saal, als Wohnraum mit komplettem Mobiliar

Haus Wahnfried

Leben, Werk und Schaffen Richard Wagners

Richard Wagner bewohnte Haus Wahnfried von 1874 bis zu seinem Tod 1883. Heute erleben die Besucherinnen und Besucher im Haus Wahnfried am authentisch-auratischen Ort eine Dokumentation zu Leben, Werk und Schaffen Richard Wagners. Das Erdgeschoss vermittelt die Lebenswelt und gibt einen Einblick in die Zeit um 1880 und den Alltag der Familie. Viele Freunde und bekannte Persönlichkeiten waren hier zu Gast. Im Untergeschoss können die Besucherinnen und Besucher die Arbeitsweise Wagners bis zur vollendeten originalen Partitur nachvollziehen. Die „Interaktive Partitur“ im Nebenraum macht verschiedene Aspekte der Rückverwandlung des Notentextes in Klang und Musik zum Erlebnis.

Neubau

Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele

Der Museumsneubau wurde vom renommierten Berliner Architekten Volker Staab geplant und gebaut. Vom Foyer mit Shop aus gelangt man in die Sonderausstellungshalle. Großzügig verglast, profitiert der flexibel nutzbare Bereich von der atmosphärischen Qualität der historischen Gartenanlage. Die Dauerausstellung im Untergeschoss widmet sich der Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele. Präsentiert werden die einmalige Sammlung historischer Bühnenbildmodelle, originale Kostüme und bühnentechnische Apparaturen aus dem Festspielhaus.

Dauer- und Sonderausstellungen können in einem Rundgang oder auch getrennt besucht werden. Im Museumskino erleben die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Filmprogramm.

Foto: Vitrinen mit Kostümen und im Hintergrund Bühnenbild-Modellen der Bayreuther FFestspiele, Dauerausstellung im Neubau des Richard Wagner Museum
Foto: Winifred Wagner begrüßt Adolf Hitler

Siegfried Wagner-Haus

Ideologiegeschichte Wagners und der Festspiele

Das denkmalgeschützte Siegfried Wagner-Haus, 1894 von Wagners Sohn Siegfried erbaut, wurde von dessen Frau Winifred bis zu ihrem Tod 1980 bewohnt. Es ist im Erdgeschoss in seiner originalen Erscheinung der 1930er Jahre erhalten und den Besucherinnen und Besuchern erstmals vollständig zugänglich. Zu sehen sind das Kaminzimmer, das Speise- und das Gartenzimmer, an welches sich die Terrasse mit Wasserspiel und Teepavillon anschließt. Hier wird die Ideologiegeschichte Wagners dargestellt, die enge Verbindung zwischen Bayreuth und der NS-Diktatur beleuchtet und die persönlichen Beziehungen der Familie Wagner zu den Nationalsozialisten und zu Adolf Hitler dokumentiert.

Im Obergeschoss befindet sich die Verwaltung des Richard Wagner Museums, des Nationalarchivs, des Jean-Paul-Museums und des Franz-Liszt-Museums.

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