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Foto: Taktstock Richard Wagners in der Dauerausstellung mit einer Büste Cosima Wagners – Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung, Bayreuth

Neu in der Dauerausstellung des Richard Wagner Museums: Der Taktstock, mit dem Richard Wagner das „Siegfried-Idyll“ dirigierte

Seit Dezember 2018 ist in Haus Wahnfried ein neues außergewöhnliches Artefakt zu sehen: Der Taktstock, mit dem Richard Wagner fast genau 148 Jahre vorher, nämlich am 25. Dezember 1870, die Uraufführung des „Siegfried-Idylls“ in seinem Haus in Tribschen bei Luzern dirigierte. Das Richard Wagner Museum schätzt sich glücklich, dass der Taktstock sich nun in seiner Sammlung befindet.

Plakatmotiv der Sonderausstellung „Theatrum Mundi“ 2018

18. Juli bis 4. November 2018 | Theatrum Mundi. Barockes Welttheater, Bühnenfestspiel, Spektakel

Im Sommer 2018 untersucht das Richard Wagner Museum Bayreuth den Begriff des Welttheaters in Kooperation mit der Hochschule Hof/Campus Münchberg, dem Iwalewahaus Bayreuth und der BayFinK. Die Ausstellung nähert sich auf drei „Bühnen“ multimedial dem barocken Welttheater, Richard Wagners Gesamtkunstwerk der Bayreuther Festspiele und Guy Debords „Gesellschaft des Spektakels“. Ihre Fragen nach Inszenierung und Inhalt, Schein und Sein, Rolle und Selbstbestimmtheit haben im Zeitalter von Social Media nichts an Aktualität und Prägnanz verloren.

Foto (v. l. n. r.): GMD Christian Thielemann, Dr. Hannah Jo Smith, Dr. Anita Breckbill, Dr. Sven Friedrich; Foto: Michael Weiser

Neuerwerbung eines Taktstocks Richard Wagners – GMD Christian Thielemann dirigierte das „Siegfried-Idyll“ in Wahnfried

Am 31. Juli 2018 um 12 Uhr fand in Haus Wahnfried die feierliche Übergabe eines außergewöhnlichen Artefakts an das Richard Wagner Museum statt: Der Taktstock, mit dem Richard Wagner am 25. Dezember 1870 die Uraufführung des „Siegfried-Idylls“ in seinem Haus in Tribschen bei Luzern dirigierte. Aus diesem Anlass dirigierte GMD Christian Thielemann das „Siegfried-Idyll“ (WWV 103) im Haus Wahnfried.

Foto: Saal in Haus Wahnfried (Ausschnitt)

Wahnfried-Konzerte zur Festspielzeit: Programmänderung am 23. August 2018

Der für den 23. August 2018 angekündigte Liederabend von Wiebke Lehmkuhl muss aus privaten Gründen der Sängerin leider entfallen. Es ist uns jedoch erfreulicherweise gelungen, ersatzweise den belgischen Bass-Bariton Werner van Mechelen, Solist der Bayreuther Festspiele, mit Eric Schneider (Klavier) zu gewinnen. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit selbstverständlich auch für die Ersatzveranstaltung, können aber auch gegen Erstattung des Kaufpreises an der Museumskasse zurückgegeben werden.

Logo Internationaler Museumstag 2018

13. Mai 2018: Internationaler Museumstag im Richard Wagner Museum

Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag. Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ feiern Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm. Das Richard Wagner Museum beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem besonderen Programmangebot am Internationalen Museumstag.

Foto: Friedelind Wagner, Brustbild nach links, mit Hut

30. März bis 27. Mai 2018 | „Ich lasse mich nicht zermahlen!!!“ – Friedelind Wagner und Bayreuth

Friedelind Wagner, die älteste Tochter von Richard Wagners Sohn Siegfried und dessen Frau Winifred, war eine der prominentesten Vertreterinnen der Opposition gegen die Festspiele als „Hitlers Hoftheater“ und die begeisterte Schützenhilfe aus Wahnfried. Sie hat bewiesen, dass man als „Wagner“ durchaus kein Nationalsozialist sein musste. Am 29. März 2018 wäre sie 100 Jahre alt geworden.

Karikatur: Das Titelmotiv der die Ausstellung 1938 begleitenden Broschüre von Hans Severus Ziegler.

15. März bis 27. Mai 2018 | Das verdächtige Saxophon. ‚Entartete Musik’ im NS-Staat

Nach den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen von 1933 und der Vertreibung und Inhaftierung regimekritischer Künstler folgte 1937 die Münchner Ausstellung „Entartete Kunst“. Auch in der Musik wurden vor allem die ästhetischen und stilistischen Tendenzen der Moderne als „Degeneration“ und „Zersetzung“ gebrandmarkt. So wurde im Mai 1938 bei den „Reichsmusiktagen“ in Düsseldorf eine Ausstellung „Entartete Musik“ gezeigt.

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