Wahnfried-Konzerte | Michael Volle, Bariton, und Helmut Deutsch, Klavier: Lieder von Richard Wagner und Franz Liszt

Montag, 16. August 2021
19.00 - 21.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Derzeit leider kein Ticketangebot im Vorverkauf – Restkarten ggf. an der Abendkasse!

Michael Volle, Bariton

Helmut Deutsch, Klavier

FRANZ LISZT (1811–1886)

Im Rhein, im schönen Strome
Des Tages laute Stimmen schweigen
Wieder möcht ich Dir begegnen
Es rauschen die Winde
Ein Fichtenbaum steht einsam
Über allen Gipfeln ist Ruh
Es war ein König in Thule

RICHARD WAGNER (1813–1883)

Tout n’est qu’images fugitives
Dors mon enfant
Attente
Les deux grenadiers

FRANZ LISZT (1811–1886)
3 sonetti di Petrarca
Benedetto sia il giorno
Pace non trovo
I’vidi in terra angelici

Vergiftet sind meine Lieder
Freudvoll und leidvoll (Andantino)
Freudvoll und leidvoll (Allegro agitato)
Es muß ein Wundbares sein
Ihr Glocken von Marling
Der Du von dem Himmel bist
Die drei Zigeuner

Änderungen vorbehalten

Kartenverkauf

  • Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, 15. Juli 2021, um 10 Uhr
    persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr) oder
    per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (vorzugsweise per E-Mail an info@wagnermuseum.de und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer).
    Die Karten werden nach Zahlung der Rechnung bis 30 Minuten vor Veranstaltungs-Beginn an der Museumskasse hinterlegt.
    Telefonische Bestellungen oder Reservierungen sind nicht möglich.
  • Der Eintritt beträgt 25 €, ermäßigt 12,50 €.
    Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen.
    Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.
  • Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn.
  • Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage die Registrierung von Daten zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist, ggf. auch die Vorlage eines Impf- oder Testnachweises.

Michael Volle © Gisela Schenker

Michael Volle

gehört zu den gefragtesten Sängern überhaupt. Der Bariton ist ein Fixstern aller bedeutender Opernhäuser und Festspiele weltweit.

Die Spielzeit 20/21 beginnt für Michael Volle mit seinem Rollendebut als Boris in Mussorgskis Boris Godunow am Opernhaus Zürich. In der Partie des Jack Rance in Puccinis La Fanciulla del West ist er unter der Leitung von Sir Antonio Pappano an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin zu erleben. Mit Wagner beschließt Michael Volle die Saison auf der Opernbühne und kehrt erneut als Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg und in einer konzertanten Aufführung des Parsifal im Rahmen der Bayreuther Festspiele auf den Grünen Hügel zurück. Auf der Konzertbühne steht Michael Volle mit Plácido Domingo für ein Gala-Konzert auf der Bühne des Bolschoi-Theater in Moskau und singt Haydns Die Schöpfung mit dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino unter dem Dirigat von Zubin Mehta in Florenz.

Gemeinsam mit den Sopranistinnen Christine Goerke, Elza van den Heever und dem Tenor Andreas Schager singt Michael Volle das Konzert „Wagnerians Live in Concert“ der Metropolitan Opera New York mit Werken von Wagner und Strauss aus dem Staatstheater Wiesbaden. Weitere Liederabende und Konzerte führen ihn zum Lausitz Festival, nach Taggenbrunn, ins Brucknerhaus Linz, nach Budapest ins Müpa, zum Martha Argerich Festival in die Laeiszhalle Hamburg mit Mussorgskys Lieder und Tänze des Todes und ins Richard-Wagner-Museum in Bayreuth für Liederabende mit Helmut Deutsch.

Michael Volle ist einer der führenden Interpreten des deutschen Fachs, zu seinen Paraderollen zählen die Titelpartie in Wagners Der fliegende Holländer, Wotan/Wanderer im Ring des Nibelungen, Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) und Amfortas (Parsifal) sowie die Strauss-Partien des Barak (Die Frau ohne Schatten), Jochanaan (Salome), Orest (Elektra) und Mandryka (Arabella). Aber auch im italienischen Fach ist der Bariton zuhause, so ist er regelmäßig in den Titelpartien von Verdis Nabucco und Falstaff zu hören, brilliert als Scarpia (Tosca), Graf Almaviva (Le Nozze di Figaro) und Don Giovanni. Auf dem Konzertpodium ist Michael Volle in allen bedeutenden Sälen der Welt und mit den renommiertesten Orchestern zu hören. Er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Sir Antonio Pappano, Franz Welser-Möst, Valery Gergiev und Thomas Hengelbrock zusammen. Michael Volle widmet sich intensiv dem Liedgesang und gibt mit Helmut Deutsch am Klavier regelmäßig Liederabende. Michael Volle ist Träger des Deutschen Theaterpreises „Faust“ und Sänger des Jahres des Magazins „Opernwelt“ (2008 und 2014).

Helmut Deutsch

zählt zu den gefragtesten und erfolgreichsten Liedbegleitern der Welt. In Wien geboren, studierte er am Konservatorium, an der Musikakademie und der Universität seiner Heimatstadt, erhielt den Kompositionspreis der Stadt Wien und wurde mit 24 Jahren Professor. Schon in seiner Studienzeit konzentrierte sich sein Hauptinteresse auf das Lied, daneben aber betätigte er sich durch mehrere Jahrzehnte als Kammermusiker in allen erdenklichen Formationen mit vielen Instrumentalisten von Weltrang.

Seine internationale Karriere als Liedbegleiter begann mit der Sopranistin Irmgard Seefried, wichtigster Sänger seiner jungen Jahre aber wurde Hermann Prey, dessen fester Partner er für zwölf Jahre in mehreren hundert Konzerten war. In weiterer Folge arbeitete er mit einem  Großteil der bedeutendsten Liedsänger zusammen und spielte in allen wichtigen Musikzentren der Welt.

Helmut Deutsch © Shirley Suarez

In der Gegenwart zählen die Sänger Jonas Kaufmann, Diana Damrau, Michael Volle und der junge Schweizer Tenor Mauro Peter zu seinen vorrangigen Partnern. Die Arbeit von Helmut Deutsch ist auf mehr als hundert Tonträgern dokumentiert. Einige davon spiegeln auch wider, was er als eines seiner zentralen Anliegen sieht: die Wiederbelebung zu Unrecht vergessener Komponisten der Vergangenheit.

Eine andere Aufgabe, die im Laufe der Jahre immer mehr zu einer Herzenssache wurde, ist die Ausbildung und Förderung junger Talente.

Seine Lehrtätigkeit setzte sich nach den Jahren in Wien vor allem an der Hochschule für Musik und Theater in München fort, wo er für 28 Jahre Professor für Liedgestaltung war; daneben aber gibt er bis heute eine ständig wachsende Anzahl von Meisterkursen in Europa und im Fernen Osten und bleibt durch Gastprofessuren weiterhin mit Hochschulen verbunden. Zu seinen Studenten zählten unter vielen anderen Juliane Banse, Jonas Kaufmann, Dietrich Henschel, Christian Gerhaher und Wolfram Rieger.

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