Wahnfried-Konzerte | Hans Martin Gräbner, Klavier, Gesche Geier, Sopran, und Michael Wolf, Klarinette: „…das Andre war Wahn!“ – Ein romantischer Abend

Freitag, 30. Juli 2021
19.00 - 21.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Derzeit leider kein Ticketangebot im Vorverkauf – Restkarten ggf. an der Abendkasse!

Hans Martin Gräbner, Klavier

Gesche Geier, Sopran

Michael Wolf, Klarinette

LOUIS SPOHR (1784–1859)
Sechs deutsche Lieder op. 103
für eine Singstimme, Klarinette und Klavier

Sei still mein Herz
Zwiegesang
Sehnsucht
Wiegenlied
Das heimliche Leid
Wach auf

HANS MARTIN GRÄBNER (1967)
Drei Lieder nach Goethe (aus Drei mal Drei Lieder)

Prooemion
Natur und Kunst
Wandrers Nachtlied

Neue Liebe, Neues Leben
Drei Duette nach Texten von Johann Wolfgang von Goethe
für Sopran und Bassklarinette

Nähe des Geliebten
Neue Liebe – neues Leben
An den Schlaf

JOHANNES BRAHMS (1833–1897)
Sonate für Klarinette und Klavier Es-Dur op. 120 No. 2

FRANZ SCHUBERT (1797–1828)
Der Hirt auf dem Felsen (D 965)

Änderungen vorbehalten

Kartenverkauf

  • Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, 15. Juli 2021, um 10 Uhr
    persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr) oder
    per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (vorzugsweise per E-Mail an info@wagnermuseum.de und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer).
    Die Karten werden nach Zahlung der Rechnung bis 30 Minuten vor Veranstaltungs-Beginn an der Museumskasse hinterlegt.
    Telefonische Bestellungen oder Reservierungen sind nicht möglich.
  • Der Eintritt beträgt 25 €, ermäßigt 12,50 €.
    Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen.
    Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.
  • Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn.
  • Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage die Registrierung von Daten zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist, ggf. auch die Vorlage eines Impf- oder Testnachweises.

Gesche Geier

Gesche Geier,

gebürtige Rostockerin, absolvierte ihr Gesangsstudium 2003 an der Musikhochschule Dresden mit Auszeichnung.

In ihrem Festengagement am Theater Regensburg von 2005-2011 bewies die Sopranistin ihre sängerische und darstellerische Vielseitigkeit. Als Lulu, Adina, Norina, Zdenka, Antonia oder Gräfin Almaviva, in Raritäten wie der Opernentdeckung „Il Ritorno d’Ulisse“ von Simon Mayr mit der Hosenrolle Plistene und in vielen weiteren Partien war sie hier zu erleben. Auch Operetten, Musicals und zahlreiche Uraufführungen bereicherten ihr Repertoire.

Gastauftritte führten sie an die Theater Linz, Innsbruck, Hof, Coburg, Osnabrück, das Goethetheater Bad Lauchstädt, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Schleswig-Holsteinische Landestheater, zum Mozartfest Danzig und an das Nationale Forum Musik Breslau, zur MusicaMallorca und nach Japan.

Mit dem Barockensemble Lautten Compagney Berlin traf sie 2011 zusammen. In Händels „Rinaldo“ in Koproduktion mit dem Mailänder Puppentheater Carlo Colla e Figli (seit Juni 2015 als DVD) interpretierte sie die Zauberin Armida und gastierte damit u. a. bei den Händelfestspielen Halle und Karlsruhe, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, in der Philharmonie Warschau sowie in Österreich und der Schweiz.

Die Sopranistin debütierte in Fachpartien wie der Alcina (Händel) am Theater Passau und der Donna Anna (Don Giovanni) am Theater Mönchengladbach und Dortmund, war als Contessa (Le Nozze di Figaro) in der Oper Reims und als Erste Dame (Zauberflöte) am Theater Bremen zu erleben.

Gemeinsam mit ihrem Partner Hans Martin Gräbner entwickelte die Sopranistin bereits mehrere konzeptionelle Liedprogramme – ihr Debüt-Album „Solang du lebest, ist es Tag“ mit Liedeinspielungen des Komponisten Gräbner erschien im Juni 2015.

Hans Martin Gräbner

studierte Musikwissenschaft, Psychologie und romanische Sprachwissenschaft in München und Bayreuth, 1995 M.A., ergänzend Meisterkurse und Hospitanzen als Dirigent und Liedbegleiter bei Daniel Barenboim, Donald C. Runnicles, G. A. Albrecht und Norman Shetler. zweimaliger Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

HMG komponierte zahlreiche Musicals, Schauspielmusiken, Revuen und Opern (u. a. Semi-Oper „Wilhelmine“ im Markgräflichen Opernhaus 2009), er wurde als musikalischer Leiter u. a. an das Bayerische Staatsschauspiel München, die Theater Kaiserslautern, Dessau, Regensburg, Fürth und zu den Schlossfestspielen Neersen verpflichtet, Gastspiele an der Semperoper Dresden und den Theatern Pforzheim, Coburg und Hof.

Neben der Theatermusik schrieb HMG Lieder, Chansons, Kammermusik, Chormusik und Filmmusiken, er ist auch als Arrangeur und Pianist im Jazz-Bereich tätig, weltweite Konzerttätigkeit.

Hans Martin Gräbner

Während der Bayreuther Festspiele begeistert der Musikwissenschaftler mit seinen musikalischen Einführungsvorträgen „Wagners Werke wirklich verstehen“ die Festspielbesucher.

Zahlreiche CDs mit Liedeinspielungen und eigenen Kompositionen, ferner Aufnahmen mit Arrangements von HMG des Vulkan Quartetts und des Liedermachers Peter Tilch.

Michael Wolf

Michael Wolf

erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht an der Musikschule seiner Heimatstadt Tübingen bei Rudolf Mauz. Nach regelmäßiger Teilnahme an den Arbeitsphasen des Bundesjugendorchesters nahm er 1996 sein Studium an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Hans-D. Klaus auf.

In den folgenden Jahren hatte er Gelegenheit, in verschieden Orchestern, wie der Jungen Deutschen Philharmonie, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks mit namhaften Dirigenten wie  Ricardo Muti, Rudolf Barschai, Lothar Zagrosek oder Mstislav Rostropovich zu arbeiten. Seit 2001 ist Michael Wolf Soloklarinettist des Philharmonischen Orchesters Regensburg.

An der dortigen Universität sowie an der Hochschule für katholische Kirchenmusik Regensburg hat er seit mehreren Jahren Lehraufträge inne.

Über diese Tätigkeiten hinaus widmet er sich der Kammermusik in den verschiedensten Besetzungen und bemüht sich verstärkt um die Aufführung zeitgenössischer Werke. Zahlreiche Konzertreisen als Solist, Kammermusikpartner oder im Orchester führten ihn ins europäische Ausland, die USA, Russland sowie nach Japan, wo er auch als Dozent tätig war.

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