Dokumentation der Geschichte des Museums im Haus Wahnfried von Museumsdirektor Dr. Sven Friedrich
Vor 150 Jahren begründete Richard Wagner 1876 mit der Uraufführung seines Ring des Nibelungen im eigens hierfür errichteten Theater die Bayreuther Festspiele. Genau 100 Jahre später wurde 1976 in seinem Bayreuther Wohnhaus „Wahnfried“ das Richard-Wagner-Museum eröffnet. Hervorgegangen aus der städtischen „Richard-Wagner-Gedenkstätte“ besteht es 2026 mithin genau 50 Jahre.
Aus Anlass dieses Doppeljubiläums unter dem Titel „50/150 – Utopie und Echo“ erscheint zur diesjährigen Festspielsaison beim Deutschen Kunstverlag die Dokumentation Wahnfried – 50 Jahre Richard Wagner Museum 1976–2026 von Museumsdirektor Dr. Sven Friedrich.
Das Buch zeichnet die Geschichte des Museums nach und beleuchtet Wahnfried als Erinnerungsort zwischen künstlerischem Erbe, politischer Instrumentalisierung und kritischer Neubewertung. Reich bebildert schildert es nicht nur die großen Linien des Wandels von Selbstverständnis und Erscheinung eines bedeutsamen Hauses der deutschen Kulturgeschichte, sondern erzählt nach nun 33-jähriger Amtszeit des Museumsdirektors auf durchaus unterhaltsame Weise auch kleinere und größere Episoden aus der persönlichen Erinnerung, die nicht in den Akten stehen.
Sven Friedrich: Wahnfried – 50 Jahre Richard Wagner Museum 1976–2026.
Herausgegeben von der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth, gebunden, 200 Seiten, Deutsch,
22 × 28 cm, ca. 80 Abbildungen, Berlin: Deutscher Kunstverlag 2026, ISBN 978-3-422-80440-1, 34,00 €.
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