„Wahnfried leuchtet!“ – Video-Animation von Urbanscreen an der Wahnfried-Fassade

Sonntag, 26. Juli 2026
21.30 Uhr - 22.30 Uhr
Haus Wahnfried

„50/150 Utopie und Echo“ |  Positionen – Projektionen  Reflexionen  Resonanzen

 „Wahnfried leuchtet!” – Haus Wahnfried wird zur Bühne seiner eigenen Geschichte

Video-Animation von Urbanscreen

Eine großformatige Projection-Mapping-Inszenierung verwandelt die Fassade von Haus Wahnfried in eine immersive Medieninstallation aus Licht, Bild und Klang. Beim Projection Mapping werden Architektur und digitale Inhalte präzise miteinander verbunden, sodass die Fassade selbst Teil der Erzählung wird.

In der 15- bis 20-minütigen Lichtshow kann das Publikum die wechselvolle Geschichte des Hauses Wahnfried als Zeitzeuge seiner eigenen Vergangenheit erleben. In sechs Kapiteln führt die Inszenierung durch die Geschichte des Hauses: von Richard Wagners visionärer Idee eines eigenen künstlerischen Ortes über die frühen Bayreuther Festspiele und Wahnfried als Zentrum eines neuen Musiktheaters bis hin zu den ideologischen Verstrickungen des Hauses während des Nationalsozialismus. Auch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, der Wiederaufbau sowie die spätere Nutzung als Museum werden Teil der Erzählung. Im abschließenden Epilog richtet sich der Blick auf die Gegenwart und Zukunft eines Ortes, der bis heute Kunst, Geschichte und gesellschaftliche Erinnerung miteinander verbindet.

Die Projektion wird vom 23. Juli – 26. August allabendlich nach Sonnenuntergang bis ca. 23 Uhr an der Wahnfried-Fassade zu sehen sein.

Art-Direktor und Motion-Grafik-Design: Steffen Hörbrand
Kreative Beratung: Till Botterweck & Majo Ussat
3D-Daten: Moritz Horn
Sounddesign: Riccardo Castagnola
Produktionsdirektor: Majo Ussat
Zu den Sonderausstellungen


„50/150 Utopie und Echo“ – Positionen | Installationen

23. Juli–26. August

Täglich 21.30 Uhr | 22.00 Uhr | 22.30 Uhr
Museumsvorplatz und Café Wahnfried
Eintritt frei