Wahnfried-Konzerte | Klaus Florian Vogt, Tenor, und Jobst Schneiderat, Klavier: Liederabend „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert

Freitag, 06. August 2021
19.00 - 21.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Derzeit leider kein Ticketangebot im Vorverkauf – Restkarten ggf. an der Abendkasse!

Klaus Florian Vogt, Tenor

Jobst Schneiderat, Klavier

FRANZ SCHUBERT (1797–1828)
Die schöne Müllerin (op. 25, D 795)

1. Das Wandern
2. Wohin?
3. Halt!
4. Danksagung an den Bach
5. Am Feierabend
6. Der Neugierige
7. Ungeduld
8. Morgengruß
9. Des Müllers Blumen
10. Tränenregen
11. Mein!
12. Pause
13. Mit dem grünen Lautenbande
14. Der Jäger
15. Eifersucht und Stolz
16. Die liebe Farbe
17. Die böse Farbe
18. Trockne Blumen
19. Der Müller und der Bach
20. Des Baches Wiegenlied

 

Änderungen vorbehalten

Kartenverkauf

  • Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, 15. Juli 2021, um 10 Uhr
    persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr) oder
    per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (vorzugsweise per E-Mail an info@wagnermuseum.de und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer).
    Die Karten werden nach Zahlung der Rechnung bis 30 Minuten vor Veranstaltungs-Beginn an der Museumskasse hinterlegt.
    Telefonische Bestellungen oder Reservierungen sind nicht möglich.
  • Der Eintritt beträgt 25 €, ermäßigt 12,50 €.
    Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen.
    Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.
  • Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn.
  • Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage die Registrierung von Daten zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist, ggf. auch die Vorlage eines Impf- oder Testnachweises.

Klaus Florian Vogt © Harald Hoffmann

Klaus Florian Vogt

ist einer der herausragenden Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Tannhäuser, Parsifal, Stolzing und Siegmund, aber auch Florestan („Fidelio“), Paul („Die tote Stadt“) und Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“). Darüber hinaus singt er mit großem Erfolg lyrisch-dramatische Rollen wie Erik („Der fliegende Holländer“), Andrej („Chowanschtschina“), Prinz („Rusalka“), Bacchus („Ariadne auf Naxos“) und Faust („La Damnation de Faust“).

Er ist gefragter Gast an allen großen Opernhäusern der Welt sowie bei den Bayreuther Festspielen, bei den Salzburger Festspielen und bei zahlreichen Festivals. Engagements führten ihn unter anderem an die Opernhäuser in München, Berlin, Hamburg, Paris, London, Barcelona, Wien, Madrid, Mailand, Toulouse, Helsinki,New York und Tokio. 2005 gab er sein Japan-Debüt als Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) in Tokio, 2006 folgte sein Amerika-Debüt als Lohengrin an der Metropolitan Opera in New York. 2007 sang er erstmals an der Mailänder Scala (Lohengrin), später kehrte er als Florestan („Fidelio“) dorthin zurück.

Im Sommer 2016 übernahm Klaus Florian Vogt bei den Bayreuther Festspielen die Titelpartie in der Neuproduktion des „Parsifal“ unter der musikalischen Leitung von Hartmut Haenchen. 2017 und 2018 war er dort als Stolzing in der neuen Inszenierung von Barrie Koskys „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu erleben. 2019 kehrte er als Stolzing und Lohengrin zu den Festspielen zurück.

Mit der Partie des Lohengrin gastiert Klaus Florian Vogt auf der ganzen Welt. Es gibt derzeit keinen anderen Sänger, der in der Rolle von Wagners Gralsritter künstlerisch so erfolgreich ist. Als Lohengrin war er unter anderem an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich, dem New National Theatre Tokyo, der Bayrischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden und natürlich bei den Bayreuther Festspielen zu erleben.

Auch als Konzert- und Liedsänger hat sich Klaus Florian Vogt einen Namen gemacht. Auftritte führten ihn unter anderem mehrmals nach Wien, New York, zum Tanglewood Festival, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, nach London, Athen, Berlin und Leipzig sowie zu den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire umfasst unter anderem Werke von Mozart, Beethoven, Mahler, Verdi, Flotow und natürlich Wagner. Einen großen Erfolg verbuchte er 2019 mit der Erstaufführung einer kammermusikalischen Fassung von Franz Schuberts „Die schöne Müllerin“ in der Hamburger Elbphilharmonie. Als Liedsänger interpretiert er unter anderem mit großem Erfolg Werke von Haydn, Schubert, Brahms, Mahler und Strauss.

Jobst Schneiderat

Seinem Studium in den Fächern Klavier, Korrepetition, und Liedbegleitung an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden folgte zunächst ein Engagement am Landestheater Halle, bevor er 1986 als Solorepetitor an die Semperoper Dresden wechselte. Seit über zwanzig Dienstjahren studiert und probiert der vielseitige Musiker hier mit Sängerkollegen und gilt als gefragter Liedbegleiter der Großen des Fachs.

Als Studienleiter „Junges Ensemble Semperoper“ betreute er von 2004 bis 2012 den Nachwuchs der Opernwelt von Morgen, eine Aufgabe, die er ebenso leidenschaftlich verfolgt wie sein ausgesprochenes Faible für Kammermusik, das er als Organist und Cembalist mit Musikern der Sächsischen Staatskapelle, den Dresdner Kapellsolisten sowie dem Philharmonischen Kammerorchester pflegt.

Jobst Schneiderat

Mehrere Konzertreisen und die Teilnahme an hochkarätigen Festivals und Festspielen – wie den Salzburger Festspielen im Jahr 2002 – führten Jobst Schneiderat durch ganz Europa, die USA und nach Japan. Im Oktober2013 assistiert er bei der Übertragung der Salzburger Parsifal Produktion nach Beijing. Seit seiner Mitarbeit bei der „Ring“-Einstudierung unter Giuseppe Sinopoli im Jahr 2000 ist der Pianist als musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen regelmäßig vertreten.

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