Wahnfried-Konzerte | Andreas Bauer Kanabas, Bass, und Daniel Heide, Klavier: Lieder von Franz Schubert

Sonntag, 08. August 2021
19.00 - 21.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Derzeit leider kein Ticketangebot im Vorverkauf – Restkarten ggf. an der Abendkasse!

Andreas Bauer Kanabas, Bass

Daniel Heide, Klavier

FRANZ SCHUBERT (1797–1828)
Der Schwanengesang (D 957)

Liebesbotschaft
Kriegers Ahnung
Frühlingssehnsucht
Ständchen
Aufenthalt
In der Ferne
Abschied
Der Atlas
Ihr Bild
Das Fischermädchen
Die Stadt
Am Meer
Der Doppelgänger
Die Taubenpost

Der Wanderer
Erlkönig
Der Tod und das Mädchen
Des Mädchens Klage
Wehmut op.22 No.2 (D.772)
Todtengräbers Heimweh
Wandrers Nachtlied op.4 No. 3 (D.224)
Wanderers Nachtlied op.96 No.3 (D.768)

Änderungen vorbehalten

Kartenverkauf

  • Der Vorverkauf beginnt am Donnerstag, 15. Juli 2021, um 10 Uhr
    persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr) oder
    per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (vorzugsweise per E-Mail an info@wagnermuseum.de und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer).
    Die Karten werden nach Zahlung der Rechnung bis 30 Minuten vor Veranstaltungs-Beginn an der Museumskasse hinterlegt.
    Telefonische Bestellungen oder Reservierungen sind nicht möglich.
  • Der Eintritt beträgt 25 €, ermäßigt 12,50 €.
    Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen.
    Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.
  • Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn.
  • Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage die Registrierung von Daten zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist, ggf. auch die Vorlage eines Impf- oder Testnachweises.

Andreas Bauer Kanabas © Roberto Kressner  

Andreas Bauer Kanabas

singt bedeutende Rollen des seriösen Bassfaches in acht verschiedenen Sprachen. Der große Tonumfang, das besondere Timbre und die Legatokultur seiner voluminösen Stimme machen ihn zu einem der vielseitigsten Bässe.

Er studierte Gesang bei Prof. Eugen Rabine in Weimar, später bei Paolo Barbacini in Italien, Robert Lloyd in London, Massimiliano Bullo in Mailand und Robert Gonnella in Toulouse.

Zu seinem Repertoire gehören Verdipartien wie Filippo II. (auf Italienischund Französisch), Zaccaria, Fiesco, De Silva Sparafucile, und sowielyrische Wagnerpartien wie König Marke, König Heinrich, Landgraf Hermann und Daland.

Mit großem Erfolg singt er gleichwohl Mephisto in Gounods Faust, Escamillo/Carmen, die Titelpartie in Herzog Blaubarts Burg, Vodnik/Rusalka, Gremin/Eugen Onegin, Ibn Hakia/Iolanta, Claggart/Billy Budd, sowie Sarastro, Osmin und Komtur.

Er singt an internationalen Bühnen wie der Wiener Staatsoper, Royal Opera in Covent Garden London, Opéra Bastille de Paris, Bolschoi in Moskau, Seattle Opera, New National Theatre in Tokio, Teatro Municipal Santiago de Chile, Opéra de Lyon, an der Lettischen Nationaloper Riga, an der Semperoper Dresden und der Berliner Staatsoper.

Seit 2013 gehört er dem Ensemble der Oper Frankfurt an.

Er ist als Bass in der Neunten Sinfonie Beethovens in bedeutenden Konzertsälen zu hören, mit Live-Übertragungen u. a. aus der Tokio Suntory Hall, der Osaka Festival Hall oder aus dem Leipziger Gewandhaus mit dem Leipziger Gewandhausorchester.

Er sang unter weltweit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Colin Davis, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Sebastian Weigle, Ivan Fischer, Ádám Fischer, Andris Nelsons, Philippe Jordan, Pier Giorgio Morandi, Ingo Metzmacher, Gustavo Dudamel und Christian Thielemann.

Daniel Heide,

der aus Weimar stammende Pianist, zählt zu den gefragtesten Liedbegleitern und Kammermusikern seiner Generation. Seit seinem Studium an der Franz-Liszt-Hochschule seiner Heimatstadt bei Prof. Ludwig Bätzel und wegweisenden Anregungen bei Christa Ludwig und Dietrich Fischer-Dieskau konzertiert er in ganz Europa und Asien.

Einen wichtigen Impuls für seine Karriere als Liedbegleiter stellt  2011 die Gründung der Konzertreihe «Der lyrische Salon – Liederabende auf Schloss Ettersburg» dar. Als pianistischer Partner einer Vielzahl renommierter Gesangssolisten hat er dort schon über 70 Liederabende aufgeführt.

Neben seiner regen Konzerttätigkeit ist sein Wirken auf einer Vielzahl CD-Veröffentlichungen dokumentiert.

Daniel Heide © Guido Werner

Daniel Heide liebt die Arbeit im melodramatischen Kontext, u. a. in Programmen mit Christian Brückner, Thomas Thieme, Hanns Zischler, Markus Meyer, Sky Dumont und Udo Samel.

An den Hochschulen von Berlin (Hanns Eisler) und Weimar (Franz Liszt) unterrichtete Daniel Heide 13 Jahre Liedgestaltung, Kammermusik und Korrepetition. Diese Arbeit setzt er aktuell in Meisterklassen und privaten Coachings fort. Ein Hauptaugenmerk gilt der Förderung junger Liedsängerinnen und Liedsänger und deren Klavierpartner.

2019 initiierte er zusammen mit der ACC Galerie Weimar die Gesprächsreihe «Brotlose Kunst», in der er seinen Gästen auf den Zahn fühlt, sie zu Hingabe und (Selbst-)Aufgabe ihres (künsterlischen) Tuns befragt und aktuelle Bildungsverläufe verschiedenster künstlerischer Berufe hinterfragt.

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