Dienstag, 11. August
19.30 Uhr
Liederabend mit Werken von Schubert (Schwanengesang)
Alexander Grassauer, Bassbariton
Stephan Matthias Lademann, Klavier
Programm
Franz Schubert (1797–1828)
Beim Winde (Mayrhofer)
Schwanengesang, D 957
Abschied
Ständchen
Liebesbotschaft
Frühlingssehnsucht
Aufenthalt
In der Ferne
Herbst
Kriegers Ahnung
(Rellstab)
Das Fischermädchen
Ihr Bild
Am Meer
Die Stadt
Der Doppelgänger
Der Atlas
(Heine)
Änderungen vorbehalten
Kartenverkauf
Kartenvorverkauf ab 15. Juli 2026
persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag–Sonntag, 10–18 Uhr) oder per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (kasse@wagnermuseum.de).
Der Eintritt für die Wahnfried-Konzerte beträgt 30 €, ermäßigt 15 €.
Die Ermäßigung gilt für Schüler und Studierende.
Im Eintrittspreis für die Wahnfried-Konzerte ist der einmalige Besuch des Richard Wagner Museums am Tag des Konzertes oder am darauffolgenden Tag enthalten. Das Konzertticket ist an der Museumskasse vorzulegen.
Öffnungszeiten im Juli und August: Täglich 10–18 Uhr.
Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de
Alexander Grassauer, Bassbariton
Der österreichische Bassbariton Alexander Grassauer studierte Gesang bei Prof. Karlheinz Hanser und Lied bei Prof. Florian Boesch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Prägende Impulse erhielt er u. a. von KS Elīna Garanča, Ramon Vargas und Robert Holl.
Nach frühen Opernpartien in Don Giovanni, La Traviata und Le nozze di Figaro war Grassauer von 2019 bis 2024 Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Gastengagements führten ihn u.a. an die Semperoper Dresden, die Wiener Kammeroper und auf eine Tournee des Teatro alla Scala nach Shanghai. Bei den Bayreuther Festspielen 2024 debütierte er als Hermann Ortel (Die Meistersinger von Nürnberg) und Melot (Tristan und Isolde).
In der Saison 2025/26 kehrt er u. a. als Dulcamara (L’elisir d’amore) und in Hänsel und Gretel ans Gärtnerplatztheater zurück. Als Don Fernando ist er in Fidelio an der Bayerischen Staatsoper und beim Beethoven Easter Festival in Warschau zu hören. An der Semperoper Dresden singt er den Sprecher (Die Zauberflöte) sowie in einer Neuproduktion von Rotas Ilcappello di paglia di Firenze. Ein Höhepunkt der Saison ist seine Rückkehr zu den Bayreuther Festspielen, wo er als Donner in Das Rheingold unter Christian Thielemann auftritt.
Auch im Konzertfach ist Grassauer international gefragt. In der Saison 2025/26 gestaltet er u. a. Haydns Paukenmesse, Franz Schmidts Buch mit den sieben Siegeln unter Fabio Luisi sowie Mozarts Requiem in Porto, Monte Carlo und Wien. Er debütiert beim Gewandhausorchester Leipzig mit Mendelssohns Walpurgisnacht, dirigiert von Andris Nelsons. In Mailand wird er mit Brahms’ Ein deutsches Requiem gastieren.
Dem Liedgesang ist Grassauer eng verbunden. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter OPERALIA (Birgit Nilsson Preis 2025), der Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart, der Brahms-Wettbewerb und der Otto-Edelmann-Wettbewerb in Wien.
Stephan Matthias Lademann, Klavier
Der in Meißen geborene Pianist Stephan Matthias Lademann studierte an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Bereits während seines Studiums entdeckte er seine besondere Leidenschaft für die Liedbegleitung, die bis heute den Schwerpunkt seines künstlerischen Wirkens bildet. Seit den 2000er Jahren ist Wien seine musikalische Heimat.
Als künstlerischer Partner von Siegfried Jerusalem sowie als Begleiter zahlreicher renommierter Sängerinnen und Sänger, darunter Diana Damrau, Vera-Lotte Boecker, Alexander Grassauer, Edita Gruberova, Marlis Petersen, René Pape, Robert Holl und Günther Groissböck, etablierte er sich international als gefragter Liedpianist. Seine Konzerttätigkeit führte ihn weltweit in bedeutende Musikzentren und zu namhaften Festivals wie den Wiener Musikverein und das Konzerthaus, die Salzburger Festspiele, die Staatsopern in Dresden, Hamburg, Frankfurt und Berlin, die Berliner Philharmonie sowie die Carnegie Hall in New York und das Teatro alla Scala in Mailand. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland.
Seine umfangreiche Diskographie umfasst u. a. einen Live-Mitschnitt mit Diana Damrau bei den Salzburger Festspielen, die Ersteinspielung von Gustav Mahlers „Des Knaben Wunderhorn“ in der originalen Klavierfassung sowie „Das Lied von der Erde“ in einer Fassung für Tenor, Bariton und Klavier. Mit Marlis Petersen entstand die vielfach ausgezeichnete CD-Trilogie „Dimensionen“, darunter das mit dem Diapason d’Or prämierte Album „Dimensionen – Welt“ und die mit dem Opus Klassik ausgezeichnete Aufnahme „Dimensionen – Innenwelt“.
Neben seiner Konzerttätigkeit widmet sich Lademann seit 2009 musikalisch-literarischen Projekten. Er lehrt als Professor für Lied- und Oratoriengestaltung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Mit freundlicher Unterstützung durch








