Wahnfried-Konzerte 2026 | Liederabend mit Werken von Brahms, Montsalvatge, de Falla und Wolf

Donnerstag, 13. August 2026
19.30 Uhr - 21.30 Uhr
Saal im Haus Wahnfried Bayreuth. Beitragsbild zu den Wahnfried-Konzerten

Donnerstag, 13. August
19.30 Uhr

Liederabend mit Werken von Brahms, Montsalvatge, de Falla und Wolf

Katharina Magiera, Alt
Hilko Dumno, Klavier

Programm

Johannes Brahms (1833-1897)
Wie Melodien zieht es (Groth), Op. 105 Nr. 1
Das Mädchen spricht (Gruppe), Op. 107 Nr. 3
Ständchen (Kugler), Op. 106 Nr. 1
Salome (Keller), Op. 69 Nr. 8
Von ewiger Liebe (Wenzig), Op. 43 Nr. 1
Dein blaues Auge (Groth), Op. 59 Nr.8
Mädchenlied (Heyse), Op. 107 Nr.5
Therese (Keller), Op. 86 Nr. 1
Feldeinsamkeit (Almers), Op. 86 Nr. 2
Nachtwandler (Kalbeck), Op. 86 Nr. 3
Über die Heide (Storm), Op. 86 Nr. 4
Versunken (Schumann), Op. 86 Nr. 5
Todessehnen (von Schenkendorff), Op. 86 Nr. 6

PAUSE

Hugo Wolf (1860-1903)
Aus dem „Spanischen Liederbuch“
XIII. Mögen alle bösen Zungen
XXI. Alle gingen, Herz, zur Ruh‘
XII. Sagt, seid Ihr es, feiner Herr
X. Eide, so die Liebeschwur
XXVIII. Sie blasen zum Abmarsch

Manuel de Falla (1876- 1946)
„Siete canciones populars españolas“
1. El paño moruno
2. Seguidilla murciana
3. Asturiana
4. Jota
5. Nana
6. Canción
7. Polo

Xavier Montsalvatge (1912- 2002)
„Cinco Canciones Negras“
1. Cuba dentro de un piano
2. Punto de Habañera
3. Chévere
4. Canción de cuna para dormir un negrito
5. Canto negro

Änderungen vorbehalten

Kartenverkauf

Kartenvorverkauf ab 15. Juli 2026
persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag–Sonntag, 10–18 Uhr) oder per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (kasse@wagnermuseum.de).

Der Eintritt für die Wahnfried-Konzerte beträgt 30 €, ermäßigt 15 €.
Die Ermäßigung gilt für Schüler und Studierende.

Im Eintrittspreis für die Wahnfried-Konzerte ist der einmalige Besuch des Richard Wagner Museums am Tag des Konzertes oder am darauffolgenden Tag enthalten. Das Konzertticket ist an der Museumskasse vorzulegen.

Öffnungszeiten im Juli und August: Täglich 10–18 Uhr.

Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de

portrait Katharina Magiera
Katharina Magiera© Andrea Schombara

Katharina Magiera, Alt

Katharina Magiera, von der Fachpresse für ihren weichen, dunkel gefärbten und klangstarken Alt gelobt, verkörperte im Auftakt von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen an der Opéra national de Paris Anfang 2025 die Partie der Flosshilde (Rheingold), im November 2025 war sie dort als Schwertleite (Walküre) zu erleben.

Weiterhin war sie als Alt-Solistin in J.S. Bachs h-moll Messe in Wiesbaden, erneut in der Partie der Lisa (Die Passagierin) und als Disinganno in der Neuproduktion von G.F. Händels Il trionfo del tempo e del disinganno an der Oper Frankfurt zu hören.

Die Sängerin gehört seit der Spielzeit 2009/10 dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo sie u.a. in folgenden Partien zu erleben war: Tisbe (La Cenerentola), Lisa (Die Passagierin), Maddalena (Rigoletto), Erda (Rheingold, Siegfried), Flosshilde / Schwertleite (Ring), Nancy (Martha /CD bei OehmsClassics),Margret (Wozzeck), Dunjasha (Zarenbraut), Marcellina (Le nozze di Figaro), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Annina (Der Rosenkavalier), Altpartie in Händels Messiah, Hänsel (Hänsel und Gretel), Hexe (Königskinder), Proserpina und Ježibaba (Rusalka), Iokaste (Oedipus Rex), Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Dryade (Ariadne auf Naxos), Wanja (Iwan Sussanin), Amastre (Xerxes), Irene (Theodora), Eduige (Rodelinda),Erste Magd (Elektra), Frugola und Ciesca (Il trittico), Auntie (Peter Grimes), Bradamante (Alcina), Gaea (Daphne) und Herodias (Salome).

2022 gastierte die Sängerin in der Partie Ježibaba (Rusalka) an der Staatsoper Stuttgart und kehrte als erste Magd (Elektra), Dritte Dame (Zauberflöte) und als Page in der Neuproduktion von Salomé an die Opéra National de Paris zurück. Anfang 2023 sang sie erneut die Partie der Schwertleite (Walküre) an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann.

Im Festspielhaus Baden- Baden verkörperte sie 2024 die Erste Magd in Elektra unter Kirill Petrenko, die konzertante Fassung folgte in der gleichen Besetzung in der Berliner Philharmonie.

Portrait Hilko Dumno
Hilko Dumno © Bastian Ried

Hilko Dumno, Klavier

Seit seiner Schulzeit widmet sich der in der Nähe von Soest/Westfalen geborene Pianist Hilko Dumno mit besonderer Vorliebe dem Kunstlied. Die Balladen Carl Loewes weckten damals das Interesse für diese Gattung, die der Hauptbestandteil seiner musikalischen Laufbahn wurde. Seit Jahren ist Hilko Dumno als Liedpianist bei Festivals wie den „Schubertiaden“ in Schwarzenberg und „Vilabertran“, den Schwetzinger Festspielen, dem Heidelberger Frühling, dem Schleswig-Holstein-Festival sowie an verschiedenen Opernhäusern in Deutschland und Europa zu hören.

Seine musikalischen Partner sind Sängerinnen und Sänger wie Hedwig Fassbender, Tanja Baumgartner, Julia Kleiter, Britta Stallmeister, Claudia Mahnke, Christoph Pregardien, Georg Poplutz, Hans-Christoph Begemann oder Johannes Martin Kränzle, mit dem er für die CD Das ewige Rätsel 2018 den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt. Von 2012 bis 2019 leitete Hilko Dumno gemeinsam mit Hedwig Fassbender die Reihe „Lied und Lyrik“ im Frankfurter Goethehaus. Außerdem ist er häufig als Liedpianist an der Oper Frankfurt in dem Konzertformat „Lieder im Holzfoyer“ mit den dortigen Ensemblemitgliedern engagiert.

Hilko Dumno studierte an den Musikhochschulen Münster/Detmold Klavier bei Georg Weichert und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt Liedgestaltung und Kammermusik bei Rainer Hoffmann. Hier unterrichtet er seit 2001 das Fach Liedgestaltung und ist dort auch seit 2014 Dozent für Instrumentalkorrepetition.