Wahnfried-Konzerte 2024 | „Lebenswandel“ – Liederabend mit Werken von Fauré, Mahler, R.V. Williams u.a.

Donnerstag, 01. August 2024
19.30 Uhr - 21.30 Uhr
Saal im Haus Wahnfried Bayreuth. Beitragsbild zu den Wahnfried-Konzerten

Donnerstag, 1. August
19.30 Uhr

Liederabend mit Werken von Fauré, Mahler, R.V. Williams u.a.

Werner van Mechelen, Bass-Bariton
Florestan Bataillie, Klavier

Programm

Hugo Wolf (1860-1903)
Fußreise

Johannes Brahms (1833-1897)
Wir wandelten

Franz Schubert (1797-1828)
Im Frühling

Gabriel Fauré (1845-1924)
Cinq Mélodies de Venise

Gustav Mahler (1860-1911)
Lieder eines fahrenden Gesellen

— ­PAUSE —

Ralph Vaughen Williams (1872-1958)
Songs of Travel

Änderungen vorbehalten.

Kartenverkauf

Kartenvorverkauf ab 15. Juli 2024
persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag–Sonntag, 10–18 Uhr) oder per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (vorzugsweise per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer).

Der Eintritt für die Wahnfried-Konzerte beträgt 30 €, ermäßigt 15 €.
Die Ermäßigung gilt für Schüler und Studierende.

Im Eintrittspreis für die Wahnfried-Konzerte ist der einmalige Besuch des Richard Wagner Museums am Tag des Konzertes oder am darauffolgenden Tag enthalten. Das Konzertticket ist an der Museumskasse vorzulegen. Öffnungszeiten im Juli und August: Täglich 10–18 Uhr.

Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de

Werner van Mechelen © Wouter Maeckelberg

Werner van Mechelen

Der vielseitige belgische Bass-Bariton Werner van Mechelen gehört sowohl in der Oper als auch im Konzert und mit Liederabenden zu den international wichtigsten Sängern seines Fachs. So sang er Klingsor und Kothner bei den Bayreuther Festspielen, Alberich in Siegfried am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken, Klingsor in Parsifal an der Wiener Staatsoper sowie Orschwir in Brodeck an der VlaamseOpera, Antwerpen/Gent.

Aktuelle Engagements sind Le Duc de Norfolk in Henry VIII von Camille  Saint-Saëns, Amfortas in Parsifal an  La Monnaie, Brüssel, Alberich im  Rheingold am Staatstheater Saarbrücken und der Opéra Royal in  Versailles oder der Musiklehrer in Ariadne auf Naxos an der Vlaamse  Opera Antwerpen.

Werner Van Mechelens  Opernrepertoire reicht von  Barockpartien über Mozart, deutsches und italienisches bis hin  zum modernen Fach wie Bergs Wozzeck und vielen Uraufführungen.  Sein Schwerpunkt liegt indessen im  deutschen Repertoire, namentlich  den wichtigsten Fachpartien von  Wagner und Strauss. Werner van  Mechelen ist auch im Lied und Konzertfach sehr erfolgreich. Letzteres reicht von den Passionen J. S. Bachs über romantische Werke wie Elias, dem Requiem von Brahms und den Liedzyklen und Sinfonien Gustav Mahlers bis zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts.

Eine intensive Zusammenarbeit verbindet den Künstler mit den belgischen und niederländischen Opernhäusern. Er arbeitete mit  Dirigenten wie Hartmut Haenchen, Ton Koopman, Kent Nagano, Jaap van Zweden sowie zahlreichen  renommierten Regisseuren zusammen.

Er studierte am Lemmens-Institut in  Leuven bei Roland Bufkens und  absolvierte Meisterkurse bei Dietrich  Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf, Robert Holl, Mitsuko Shirai, Hartmut Höll und Malcolm  King. Er wurde mit mehreren  internationalen Preisen  ausgezeichnet, so beim Königin Elisabeth Wettbewerb in Brüssel, bei  den „Internationalen  Gesangswettbewerben“ in ’s- Hertogenbosch und Toulouse, beim „Concurso Internacional de Canto  Francisco Viñas“ in Barcelona und  bei der Cardiff Singer of the World  Competition.  

Florestan Battaillie

Florestan Bataillie studierte Klavier am Königlichen Konservatorium von  Büssel in der Klasse von Boyan Vodenitcharov und Hans Ryckelynck. Anschließend vervollkommnete er  seine Fähigkeiten als Konzertmusiker in der Klasse von Jan Michiels. Als  Solist, Kammermusiker und  Liedbegleiter besuchte Florestan  regelmäßig Kurse und Meisterklassen bei renommierten Musikern.

Mit seinem Bruder Ludovic (Violine)  bildet er das Duo „Adelfoi“. In dieser  Besetzung spielen sie klassische Meisterwerke, gepaart mit eigener Musik und mit Schwerpunkt auf dem belgischen Repertoire. Zusammen  mit den Schwestern Fien und Riet  Van den Fonteyne ist er seit 2011 Teil des Klaviertrios „Impression“. Im Jahr 2013 nahmen sie eine erste CD
mit Werken von Haydn, Rachmaninow und Brahms auf und gewannen 2015 den internationalen Storioni-Wettbewerb für Ensembles in den Niederlanden. 2016 wurde das Trio Preisträger der Non-Profit- Organisation S.W.U.K.

Wesentliche Impulse verdankt er  Anne Sofie von Otter, Julius Drake,  Dietrich Henschel und vielen anderen. Zunehmend ist er auch als Komponist tätig. Im Dezember 2022
veröffentlichte er sein erstes Soloalbum Repeat mit ausschließlich
eigenen Kompositionen bei Etcetera Records.

Er hält regelmäßig Vorträge, Einführungen und Interviews über klassische Musik. Zusammen mit seinem Bruder Ludovic ist er Initiator, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter des Meander Festivals. Für die Saison 2024/2025 ist u.a. eine Tournee als Solist in Griegs Klavierkonzert mit dem Ostflämischen Symphonieorchester geplant.

Florestan Battaillie blickt an einem Flügel stehend in die Kamera.
Florestan Battaillie © Kevin de Borger

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