Wahnfried-Konzerte 2022 | Klavier-Recital mit Werken von Scarlatti, Beethoven und Chopin

Sonntag, 21. August 2022
19.30 - 21.30 Uhr
Saal im Haus Wahnfried Bayreuth. Beitragsbild zu den Wahnfried-Konzerten 2022

Sonntag, 21. August
19.30 Uhr

Klavier-Recital mit Werken von Scarlatti, Beethoven und Chopin

Kateryna Titova, Klavier

Die ukrainische Pianistin Kateryna Titova gilt als musikalische „Revoluzzerin“: „technisch brillant, gegen den Strich gebürstet; kein Punk der Klassik, aber auch nicht ganz die feine Dame. Eine Künstlerin, die Geschichte mit den Händen erzählt…“ (MDR). Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in ganz West-Europa, Russland, der Ukraine und in den USA auf. Ihre Virtuosität erzeugt eine ganz besondere Magie, dir ihr Publikum in den Bann zieht. In Haus Wahnfried spielt die Künstlerin Werke von Scarlatti, Beethoven und Chopin.

In solidarischer Verbundenheit mit der Ukraine und für alle Opfer eines barbarischen und sinnlosen Krieges.

Domenico Scarlatti (1685 – 1757)
Vier Sonaten

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate op. 2 Nr. 3

Frédéric Chopin (1880 – 1849)
Scherzo Nr. 1 op. 20 – Ballade Nr. 1 op. 23 – Andante spianato & Grande Polonaise brillante op. 22

Kartenverkauf

Der Vorverkauf beginnt am 15. Juli 2022
persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr) oder per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (vorzugsweise per E-Mail an info@wagnermuseum.de und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer).

Der Eintritt für die Wahnfried-Konzerte beträgt 25 €, ermäßigt 12,50 €. Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen. Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen.

Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.

Wahnfried-Konzerte 2022: Kateryna Titova, Klavier
Kateryna Titova. Foto: Uwe Arens

Kateryna Titova

„Sie ist eine Revoluzzerin: technisch brillant, gegen den Strich gebürstet; kein Punk der Klassik, aber auch nicht ganz die feine Dame. Eine Künstlerin, die Geschichte mit den Händen erzählt…“– so beschrieb der MDR das Spiel von Kateryna Titova anlässlich der Veröffentlichung ihrer Debüt-CD mit Werken von Rachmaninow (Sony Classical, 2009).

Die aus der Ukraine stammende, europaweit anerkannte Pianistin Kateryna Titova wurde bei zwanzig internationalen Klavierwettbewerben mit Preisen ausgezeichnet, u. a. 2002 beim Alicia de Larrocha-Wettbewerb Andorra, 2004 beim International Russian Music Piano Competition in San José, 2005 beim International Rubinstein Piano Competition in Dresden sowie 2008 beim James Mottram International Piano Competition in Manchester und 2013 beim International Piano Competition „Spanish Composers“ in Madrid.

Sie begann mit dem Klavierspiel mit 5 Jahren und bekam die erste systematische Musikausbildung in Charkow und an der Zentralen Musikschule am staatlichen Tschaikowski-Konservatorium Moskau. Ab 2001 setzte sie ihre Studien in Deutschland fort, zuerst in Münster bei Prof. Michael Keller, dann in Dresden bei Prof. Arkadi Zenzipér.

Weitere Meilensteine ihrer musikalischen Ausbildung waren das Aufbaustudium „International Artist Diploma“ bei Norma Fisher am Royal Northern College of Music (Manchester, UK) und parallel ein Aufenthalt an der Accademia Pianistica Internazionale „Incontri col Maestro“ (Imola, Italien) bei Prof. Boris Petrushansky.

Großen Einfluss auf ihre künstlerische Ausbildung hatte und hat immer noch Igor Blagodatov, ein Schüler von Jacob Milstein (einer der führenden Pianisten in der Tradition der russischen Klavierschule).

Sie war Stipendiatin der Vladimir Spivakov Stiftung Moskau, der Oskar und Vera Ritter Stiftung, der Lutz‑E. Adolf Stiftung, der Funk Stiftung und wurde auch vom Rotary Club gefördert.

Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in ganz Europa, Russland, der Ukraine, China und in den USA auf, mit Orchestern wie dem Netherlands Symphony Orchestra, dem Moscow Symphony Orchestra, dem Wiener Kammerorchester, der Philharmonie der Nationen, den Prager Philharmonikern, dem Kammerorchester des Nationaltheaters Prag, INSO Lviv, dem Kiew Symphony Orchestra und der Philharmonie Lemberg.

Die Konzerte brachten die Künstlerin u. a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kissinger Sommer, dem International Music Festival in Viana do Castelo (Portugal), dem Virtuosen-Festival (Lemberg) sowie dem LvivMozArt. Sie spielte in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie und der Laieszhalle Hamburg, der Semperoper Dresden, Konzerthaus Wien, Lesinsky Hall Zagreb und der Bridgewater Hall in Manchester.

2009 – Debüt-CD „Titova. Rachmaninov“ (Sony Classical)
2012 – Kammermusik-CD mit dem Oboisten Ramon Ortega Quéro (GENUIN)
2017 – die zweite Solo-CD „Quasi una Fantasia“: Beethoven, Mendelssohn, Vorísek und Skrjabin
2021 – Bridges: Ukrainische Musik (Titova/Shemet/INSO Lviv)

Sie respektiert den festen Rahmen der klassischen Musikinterpretation: man muss den nicht verletzten, um sich auszuleben. Innerhalb dieses Rahmens gibt es für sie genug künstlerische Freiheit, um „Ausnahmekünstlerin“ genannt zu werden. Ihre Klaviersprache ist ausdrucksvoll und ungewöhnlich, aber für alle gut verständlich – für Orchester und Dirigenten (deshalb spielt sie zurzeit gerne mit Orchestern zusammen), für Kritiker und vor allem für das Publikum.

Zurzeit ist ihr Repertoire breit gefächert und beinhaltet einige selten aufgeführte Werke wie z. B. Prométhée. Le Poème du feu von Alexander Skrjabin unter der Leitung von Oksana Lyniv sowie das Konzert für Klavier mit Orchester vom ukrainischen Komponisten Vasyl Barvinsky (deutsche Uraufführung, Titova/Lyniv).

Während der Pandemie ist in Lemberg eine Kooperation zwischen ihr und dem jungen polnisch-ukrainischen Dirigent Jaroslav Shemet sowie zwischen der Künstlerin und dem Orchester der Philharmonie Lemberg entstanden. Diese Kooperation hat bereits Ergebnisse vorzuweisen, u. a. eine CD mit ukrainischer Musik (Titova/Shemet/INSO Lemberg), eine Live-Aufnahme des Klavierkonzerts von Edvard Grieg (Titova/Philharmonie Lemberg) und einen gemeinsamen Auftritt in der Elbphilharmonie.

Eine weitere Zusammenarbeit mit Shemet und weitere Auftritte in der Saison 2022/23 (z. B. Lutoslawski-Paganini-Variationen) sind bereits geplant.

Mit freundlicher Unterstützung durch

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