Wahnfried-Konzerte 2022 | Lieder von Liszt, Schubert, Schönberg und Ullmann

Donnerstag, 25. August 2022
19.30 - 21.30 Uhr
Saal im Haus Wahnfried Bayreuth. Beitragsbild zu den Wahnfried-Konzerten 2022

Sonntag, 25. August
19.30 Uhr

Lieder von Liszt, Schubert, Schönberg und Ullmann

Alexandra Steiner, Sopran (Waldvogel im Siegfried)
Eric Schneider, Klavier
Carsten Duffin, Horn

Die renommierte Sopranistin Alexandra Steiner, die bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen als Waldvogel im Siegfried zu sehen und zu hören ist, gibt gemeinsam mit Eric Schneider am Wahnfried-Steinway und Carsten Duffin (Horn), einen Liederabend mit so unterschiedlichen Werken wie denen von Franz Liszt, Franz Schubert, Viktor Ullmann, Arnold Schönberg und Aaron Copland, mit dessen beeindruckenden Programm sie ihre Brillanz und Vielseitigkeit unter Beweis stellt.

Franz Liszt (1811 – 1886)
Vier Lieder auf Gedichte von Victor Hugo

Franz Schubert (1797 – 1828)
Vier Lieder mit Gedichten von Christian Wilhelm von Schütz, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Rochlitz

Viktor Ullmann (1898 – 1944)
Fünf Liebeslieder auf Gedichte von Ricarda Huch

Arnold Schönberg (1874 – 1951)
Vier Lieder Op. 2 von Richard Dehmel und Johannes Schlaf

Aaron Copland (1900 – 1990)
Three poems by Emily Dickinson

Franz Schubert (1797 – 1828)
Auf dem Strom von Ludwig Rellstab für Sopran, Horn und Klavier

Franz Liszt (1811 – 1886)
Zwei Lieder auf Gedichte von Friedrich Schiller und Heinrich Heine

Kartenverkauf

Der Vorverkauf beginnt am 15. Juli 2022
persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums (Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr) oder per schriftlicher Bestellung gegen Vorkasse (vorzugsweise per E-Mail an info@wagnermuseum.de und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer).

Der Eintritt für die Wahnfried-Konzerte beträgt 25 €, ermäßigt 12,50 €. Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen. Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen.

Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.

Wahnfried-Konzerte 2022: Alexandra Steiner, Sopran
Alexandra Steiner

Alexandra Steiner

Alexandra Steiner verbindet Engagements mit unzähligen Häusern und Orchestern, u. a. mit der Wiener Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, dem Saarländischen Staatstheater, und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, sowie Orchestern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, Singapore Symphony Orchestra, Athens State Orchestra, National Symphony Orchestra of Colombia, dem hr-Sinfonieorchester, den Bochumer Symphonikern und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Christian Thielemann, Semyon Bychkov, Kent Nagano, Konrad Junghänel, Leo Hussain, Cornelius Meister und Ingo Metzmacher. Die Sopranistin ist ein gern gesehener Gast des Musikfest Berlin, des Festivals RheinVokal, sowie des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und der Biennale München. Über ihr dortiges Porträt der Neda reüssierte die nmz, „phänomenal gesungen“. 2016 debütierte sie als Woglinde in der Produktion von Frank Castorf unter Leitung von Marek Janowski, und als Blumenmädchen/ Knappe in der Produktion von Uwe Eric Laufenberg unter Leitung von Hartmut Haenchen bei den Bayreuther Festspielen, und war in der Folge u. a. als Hirt in Tannhäuser zu erleben. 2022 singt sie bei den Bayreuther Festspielen den Waldvogel in der neuen Ring-Produktion von Valentin Schwarz und Cornelius Meister. Zu Ihren weiteren Partien zählt eine Bandbreite von Adele in Die Fledermaus bis Desdemona in Otello, wobei sie sich mit Leidenschaft dem Lied und der Kammermusik widmet. Geboren in Augsburg, studierte die Sopranistin an den Musikhochschulen Stuttgart und Würzburg, sowie der Wales International Academy of Voice bei Dennis o`Neill und Nuccia Focile. Marek Janowski verpflichtete Alexandra Steiner 2016 als Gretel in die Philharmonie Berlin. Diese konzertante Aufführung von Hänsel und Gretel liegt mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin auf CD beim Label Pentatone vor, und wurde von Presse und Kritikern hoch gelobt.

Eric Schneider

Aus dem Bergischen Land stammend, studierte Eric Schneider Klavier und Mathematik. Im Alter von 22 Jahren bestand er an der Musikhochschule Köln die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung. Nach ersten Wettbewerbspreisen und Auftritten als Solist entdeckte er seine Begeisterung für Lied und Kammermusik.

Seine Ausbildung setzte er mit einem Studium der Liedbegleitung bei Hartmut Höll fort. Wegweisende Impulse erhielt er von Foto: Peter Adamik   Paul Badura-Skoda, Alfred Brendel und Dietrich Fischer-Dieskau. Besonderen Dank bringt er Elisabeth Schwarzkopf für ihren stilbildenden Unterricht entgegen. In den 1990ern absolvierte er in Berlin eine Ausbildung in Orchesterdirigieren bei Rolf Reuter.

Mit Sängern wie Christiane Oelze, Anna Prohaska, Christine Schäfer und Matthias Goerne verbindet er eine intensive und langjährige Zusammenarbeit. Er tritt international in den angesehenen Konzerthäusern auf. Seine CD-Veröffentlichungen der letzten Jahre waren – neben etlichen anderen – Winterreise und Apparition mit Christine Schäfer, Die Schöne Müllerin und Wanderers Nachtlied mit Matthias Goerne, sowie Sirènes und Behind the Lines 1914-2014 mit Anna Prohaska.

Als Solist gab er eindrückliche Recitals im Festspielhaus Baden-Baden, beim Kissinger Sommer, Beethovenfest Bonn und beim Klavierfestival Ruhr. Eine Solo-CD enthält Werke von Leoš Janáček, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann. Ein Video mit der Klaviersonate op. 106 von Beethoven ist bei Youtube zu finden. Eric Schneider lebt in Berlin und unterrichtet Liedrepertoire an der UdK.

Carsten Carey Duffin

Geboren 1987 in Detmold, begann Carsten Carey Duffin bei dem Detmolder Hornisten und Pädagogen Jörg Schulteß bereits mit sechs Jahren Hornunterricht zu nehmen.

Im Januar 2001 wurde er bei dem Hornpädagogen und Solisten Prof. Michael Höltzel in Hamburg Privatschüler, 2004 dann Jungstudent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Christian Lampert. Anschließend nahm er – nach dem Abitur am C. D. Grabbe Gymnasium, Detmold – sein Vollstudium im Herbst 2006 in Stuttgart auf.

Konzerterfahrungen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Ungarn, Polen, Mexiko, Japan, China und den USA konnte er bereits sammeln. Nach ersten Erfahrungen im regionalen und Landes-Jugendorchestern folgte die Mitgliedschaft beim Bundesjugendorchester sowie der Jungen Deutschen Philharmonie.

Erste professionelle Orchestererfahrungen sammelte er beim Konzerthausorchester Berlin unter Lothar Zagrosek, dem Mahler Chamber Orchester Berlin unter Pierre Boulez und Daniel Harding sowie beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin unter Ingo Metzmacher sowie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Berliner Philharmonikern. Im September 2007 wurde er Solohornist an der Staatsoper Stuttgart.

Seit 1. September 2010 ist er Solohornist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, außerdem spielt er seit 2010 im Orchester der Bayreuther Festspiele.

Als Solist ist er bisher mit dem Detmolder Kammerorchester, dem Kammerorchester Amadé, dem Detmolder Jugendorchester, der Orchesterakademie NRW, dem Landesjugendorchester NRW und mit den Bochumer Symphonikern aufgetreten. In 2008/2009 erfolgten solistische Auftritte mit dem Universitätsorchester Stuttgart sowie mit der Internationalen Jungen Orchesterakademie Bayreuth und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

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