Wahnfried-Konzerte | Johannes Martin Kränzle, Bassbariton, und Hilko Dumno, Klavier

Donnerstag, 08. August 2019
19.30 - 22.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Programm

Robert Schumann
Der Schatzgräber (J. v. Eichendorff)

Carl Loewe
Odins Meeresritt (A. Schreiber) 

Robert Schumann
Ballade des Harfners (J. W. v. Goethe)
Der Handschuh (F. Schiller)

Carl Loewe
Der Totentanz (J. W. v. Goethe)
Archibald Douglas (T. Fontane)

– Pause –

Maurice Ravel (1875-1937)
Deux mélodies hébraiques (1914)
Kaddish
L’Énigme éternelle

Richard Rudolf Klein (1921-2011)
Zwölf Songs nach alten jiddischen Weisen (1984)
Die alte Kasche
S’is nit do kejn Nächtn
Rois, Rois, wie wait bist du?
Kudaj jiddisch?
Is gekummen der Vetter Nossn
Sog mir, du schejn Mejdele
Bist du mit mir brojges?
Dennoch frejlech
Er soll lebn!
Der Rebbe tanzt
A Chasn oif Schabbes
Der Opschijd

 

Änderungen vorbehalten

Allgemeine Informationen

  • Der Eintritt beträgt 25 , ermäßigt 12,50 . Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen ab GdB 70%. Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.
  • Karten sind ab 1. Juli 2019 unter www.ticketmaster.de (Suchbegriff „Wahnfried-Konzerte“) bzw. an den mit Ticketmaster assoziierten Vorverkaufsstellen erhältlich oder per Telefon unter 01806 999 0000 (0,20 € pro Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz).
  • Am Veranstaltungstag sind Restkarten ausschließlich an der Kasse des Richard Wagner Museums erhältlich – von 10 Uhr bis 18 Uhr und von 18.30 Uhr bis zum Konzertbeginn.
  • Einlass: 19 Uhr
  • Alle Konzerte finden im Saal von Haus Wahnfried statt.
Foto: Porträt Johannes Martin Kränzle
Johannes Martin Kränzle

Johannes Martin Kränzle, in Augsburg geboren, studiert zunächst Violine und Musiktheaterregie, und erhält nach seinem Gesangsstudium bei Martin Gründler in Frankfurt Festengagements in Dortmund, Hannover und Frankfurt. Er erarbeitet sich über Jahre ein breit gefächertes Repertoire von über 120 Partien. Gastproduktionen führen ihn mehrfach an die Mailänder Scala (u. a. als Alberich im “Ring des Nibelungen”), zu den  Bayreuther, Salzburger  und Bregenzer Festspielen, zum Glyndebourne Festival, nach London, Paris, Madrid, Zürich und Genf, nach Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Köln, nach San Francisco, Kairo, Spoleto, Sofia, Tel Aviv, Tiflis und Tokyo. 2014 debütiert er erfolgreich an der Metropolitan Opera New York.

Der Bariton wird 2010 für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. 2011 erhält er den Kölner Opernpreis. Zweimal, 2011 und 2018 wird er „Sänger des Jahres“ bei der renommierten Kritikerumfrage der OPERNWELT. Er ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe von Vercelli, Perpignan und Paris (Placido Domingo), seit dem Gewinn der Primo Grande Premio 1991 in Rio de Janeiro unterrichtet er in Brasilien alljährlich ehrenamtlich als Gastprofessor, seit 2013 in gleicher Position an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seine Kammeroper DER WURM wird 1997 beim Kompositionswettbewerb in Berlin prämiert und dort uraufgeführt, seit 2016 erfährt seine neueste Komposition “Lieder um Liebe” zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland.

Regelmäßig widmet er sich dem Konzertgesang. Er gibt Liederabende u.a. beim Schleswig-Holstein-Festival, Goethe-Haus Frankfurt, Expo 2000 Hannover. Schuberts “Winterreise” führt er szenisch im Kammerspiel Frankfurt auf. Bachs Weihnachtsoratorium in Notre Dame Paris,  Bachs Solokantaten in der Dormition Abbey Jerusalem sowie im Dom von Salvador /Bahia in Brasilien, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen beim Budapester Frühlingsfestival und Brittens War- Requiem beim Vilnius- Festival . Er ist Baritonist bei Brahms‘ Ein deutsches Requiem beim Maggio Musicale in Florenz (Jeffrey Tates letztes Konzert) und im Concertgebouw Amsterdam unter Bernhard Haitink. Dies sind Höhepunkte einer umfassenden, bereits im Studium beginnenden Oratorienkarriere.

Er arbeitet mit so unterschiedlichen Dirigenten wie Barenboim, Jordan, Jurowski, Levine, Luisi, Pappano, Petrenko, Metzmacher, Runnicles, Hengelbrock und Bolton zusammen.

2017 debütiert er als Wozzeck an der Opera national de Paris und wird bei den Bayreuther Festspielen in der Neuproduktion Die Meistersinger von Nürnberg als Beckmesser von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. 2018 ist er u. a. Alberich in Der Ring des Nibelungen in London, Siskov in Aus einem Totenhaus und Musiklehrer in Ariadne auf Naxos in Frankfurt. 2019 folgen die Titelrolle in Herzog Blaubarts Burg in Stockholm und Wiesbaden, Don Pizarro in Fidelio in Köln und Ibn-Hakia in Iolantha an der Opera National de Paris.

Hilko Dumno studierte an den Hochschulen Detmold/Münster und Frankfurt am Main Klavier, Liedgestaltung und Kammermusik. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit an der Frankfurter Musikhochschule in den Fächern Liedgestaltung und Instrumentalkorrepetition konzertiert er regelmäßig im In-und Ausland, wie zum Beispiel bei den Schubertiaden in Schwarzenberg und Barcelona, der Styriarte in Graz, dem Menuhin-Festival Gstaad, dem Lucerne Festival, den Schwetzinger Festspielen, den Dresdner Musikfestspielen, dem Bremer Musikfest, den Wahnfriedkonzerten in Bayreuth, dem Heidelberger Frühling sowie an den Opernhäusern in Frankfurt, Köln und Brüssel.

Zu den Sängerinnen und Sängern, mit denen Hilko Dumno eine langjährige Partnerschaft verbindet, gehören u. a. Hedwig Fassbender, Julia Kleiter, Tanja Ariane Baumgartner, Katharina Magiera, Kateryna Kasper, Christoph Pregardien, Georg Poplutz, Holger Falk, Johannes Martin Kränzle und Hans Christoph Begemann.

Seit 2015 konzipiert er die Konzertreihe „Lied und Lyrik“ im Frankfurter Goethehaus gemeinsam mit Hedwig Fassbender und Mathias Herrmann und ist zudem künstlerischer Leiter der Liederabendreihe im Holzfoyer der Oper Frankfurt.

Foto: Porträt Hilko Dumno
Hilko Dumno

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