Wahnfried-Konzerte 2020 | Johannes Brahms: „Die schöne Magelone“ – Eiche, Berner, Schatz

Mittwoch, 19. August 2020
19.00 - 21.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Am 19. und 20. August wird dann Markus Eiche, Bariton und bei den Bayreuther Festspielen zuletzt als Gunther und Wolfram von Eschenbach zu erleben, gemeinsam mit Christoph Berner am Klavier und der Rezitation von Hans-Jürgen Schatz „Die schöne Magelone“ des Wagner-Antipoden Johannes Brahms nach Gedichten von Ludwig Tieck aufführen.

Markus Eiche, Bariton
Christoph Berner, Klavier
Hans-Jürgen Schatz, Rezitation

Johannes Brahms: „Die schöne Magelone“
15 Romanzen op. 33
aus dem Märchen von Ludwig Tieck (1773–1853)

Änderungen vorbehalten

Kartenverkauf

  • Der Eintritt für die Wahnfried-Konzerte beträgt 35 € für einen Einzelplatz und 50 € für einen Doppelplatz (ausschließlich für 2 Personen, die nach den aktuell gültigen Regelungen im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind, beispielsweise bei in häuslicher Gemeinschaft Zusammenlebenden).
  • Für den Beethoven-Zyklus (6 Konzerte) bieten wir Karten im Abonnement an: Der Einzelplatz kostet 175 €, der Doppelplatz 250 €.
  • Karten sind ab 1. Juli 2020 erhältlich
    entweder persönlich an der Kasse des Richard Wagner Museums Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
    oder per Bestellung gegen Vorkasse. Bestellungen werden ausschließlich schriftlich (vorzugsweise per E-Mail an info@wagnermuseum.de) und unter vollständiger Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer entgegengenommen. Die Karten werden nach Zahlung der Rechnung bis 30 Minuten vor Veranstaltungs-Beginn an der Museumskasse hinterlegt. Telefonische Bestellungen oder Reservierungen sind nicht möglich. Vor dem 1. Juli 2020 eingehende Bestellungen können leider keine Berücksichtigung finden.
  • Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn.
  • Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.

Foto: Porträt Markus Eiche
Markus Eiche © Fumiaki Fujimoto

Markus Eiche

Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) und Papageno (Die Zauberflöte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. Er ist sowohl an die Wiener als auch an die Bayerische Staatsoper mit Residenzverträgen verpflichtet und singt an beiden Häusern wichtige Rollen seines Repertoires. Gastengagements führten ihn u. a. an die Opernhäuser von Mailand, Amsterdam, Berlin, Dresden und Barcelona sowie zu den Festspielen in Salzburg und Bayreuth.

Christoph Berner

Christoph Berner gilt als einer der vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Mit einem beeindruckenden Repertoire, das von der Barockmusik bis in die Moderne reicht, feiert er sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und Liedbegleiter international Erfolge.

Die beeindruckende Diskographie der letzten Jahre zeigt Publikum und Kritikern Christoph Berners enorme stilistische Bandbreite und musikalische Vielseitigkeit. Sowohl die Einspielung des Gesamtwerks für Klarinette und Klavier von Johannes Brahms mit Laura Ruiz-Ferreres, die vielbeachteten Aufnahmen mit dem gefeierten Tenor Werner Güra (zuletzt erschien eine CD mit Beethoven-Liedern und Bagatellen) sowie die Veröffentlichung mit Liedern des Fin de siècle mit der erfolgreichen Mezzosopranistin Anke Vondung wurden mit den wichtigsten Preisen wie dem BBC Classic Award, dem ECHO, dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Diapason d´or ausgezeichnet.

Foto: Porträt Christoph Berner
Christoph Berner © D. Nuglisch
Foto: Porträt Hans-Jürgen Schatz
Hans-Jürgen Schatz © Nico Stank

Hans-Jürgen Schatz

Hans-Jürgen Schatz debütierte mit der Hauptrolle in dem Spielfilm „Flamme empor“. Seither wirkte er in zahlreichen Theaterinszenierungen sowie Kino- und Fernsehfilmen mit, darunter „Heimat“, „Der Fahnder“ und „Salto Postale“. Einen exzellenten Ruf als Rezitator erwarb er sich mit Texten von Erich Kästner, Jean Paul und Thomas Mann. Vielfach arbeitet er im Bereich der klassischen Musik, die ihn u.a. mit dem Klavierduo Katia und Marielle Labèque, der Cembalistin Hedwig Bilgram, den Sängern Michaela Kaune, Claudia Barainsky, Daniel Behle, Thilo Dahlmann, Andreas Schmidt, Peter Schreier und Roman Trekel sowie den Dirigenten Andrey Boreyko, Jeffrey Tate und Christian Thielemann zusammengeführt hat. Seine Interpretation von L.F. Baums „Der Zauberer von Oos“ und die Einspielung der musikalischen Erzählung „Paddington Bärs erstes Konzert“ (mit Symphoniker Hamburg) wurden mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ u.a. ausgezeichnet. Für sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement wurde Hans-Jürgen Schatz mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Mit freundlicher Unterstützung durch

Menü