Wahnfried-Konzerte | „Der letzte Gruß“ – Gedenkveranstaltung für Hermann Levi zum 180. Geburtstag: René Perler, Bassbariton, Edward Rushton, Klavier, und Prof. Dr. Stephan Mösch, Moderation

Montag, 05. August 2019
19.30 - 22.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Programm

Johannes Brahms (1833-1897)
Auf dem Kirchhofe op. 105 Nr. 4 (Detlev von Liliencron)
Wir wandelten, wir zwei zusammen op. 96 Nr. 2 (Daumer)
Dein blaues Auge op. 59 Nr. 8 (Klaus Groth)

Robert Schumann (1810-1856)
Der Soldat op. 40 Nr. 3 in c (Andersen/Chamisso)
Dein Angesicht op. 127 Nr. 2 (Heine)
Abends am Strande op. 45 Nr. 3 in F oder E (Heine)

Hermann Levi (1839-1900)
Sechs Lieder op. 2
Der Mond ist aufgegangen (Heinrich Heine)
Verratene Liebe (a. d. Neugriechischen v. Adalbert v. Chamisso)
Auf dem Rheine (Carl Immermann)
Die Glocken läuten das Ostern ein (Adolf Bötger)
Allnächtlich im Träume (Heinrich Heine)
Der letzte Gruß (Joseph von Eichendorff)

– Pause –

Hermann Levi (1839-1900)
Drei Gedichte von Goethe für eine Singstimme und Klavier
Frühling über’s Jahr
Wanderers Nachtlied
Aus den Chinesisch-deutschen Jahres- und Tageszeiten
(Dämm‘rung senkte sich von oben)

Johannes Brahms (1833-1897)
Dämm‘rung senkte sich von oben op. 59 Nr. 1 (Goethe)

Heinrich von Herzogenberg (1843-1900)
Das ist der alte Märchenwald op. 69 Nr. 1 (Heine)
Die Nachtigallen op. 91 Nr. 3 (Eichendorff)
Der Vögel Abschiedslied op. 91 Nr. 6 (Eichendorff)

Henri Duparc (1848-1933)
Le manoir de Rosemonde (Robert de Bonnieères)
Extase (Jean Lahor)
Phidylé (Charles-Marie-René Leconte de Lisle)

 

Änderungen vorbehalten

Allgemeine Informationen

  • Der Eintritt beträgt 25 , ermäßigt 12,50 . Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen ab GdB 70%. Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.
  • Karten sind ab 1. Juli 2019 unter www.ticketmaster.de (Suchbegriff „Wahnfried-Konzerte“) bzw. an den mit Ticketmaster assoziierten Vorverkaufsstellen erhältlich oder per Telefon unter 01806 999 0000 (0,20 € pro Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz).
  • Am Veranstaltungstag sind Restkarten ausschließlich an der Kasse des Richard Wagner Museums erhältlich – von 10 Uhr bis 18 Uhr und von 18.30 Uhr bis zum Konzertbeginn.
  • Einlass: 19 Uhr
  • Alle Konzerte finden im Saal von Haus Wahnfried statt.
Foto: Porträt René Perler
René Perler

Der Schweizer Bassbariton René Perler wurde 1972 in Fribourg/Freiburg i.Ü. geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Bern sowie an der Guildhall School of Music and Drama London bei Prof. Jakob Stämpfli, Horst Günter und Rudolf Piernay. 2001 erwarb er das Solistendiplom der Musikhochschule Winterthur Zürich in der Klasse von László Polgár. Zur Zeit arbeitet er mit Margreet Honig in Amsterdam und Luzern. An der Universität Freiburg hat der Bassbariton ein Lizentiat in Musikwissenschaft und Geschichte abgelegt.

Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie William Christie, Martin Haselböck, Andrew Parrott, Michel Corboz, Howard Griffiths und Jörg Ewald Dähler führte ihn zu Konzerten in ganz Europa, u.a. auf Einladung von La Folle Journée in Nantes, der Festa da Música Lisboa, des Festival van Vlaanderen, der Tage Alter Musik Regensburg, des Festivals Wien „wohltemperiert“, des Carinthischen Sommers, der Feste Musicali di San Rocco (Venedig), des Festival Barocco di Viterbo, des Festival International de Musiques Sacrées Fribourg und der Romanischen Nacht Köln. Mit der Capella Ducale Venetia unter Livio Picotti sang er Monteverdis Marienvesper in San Marco, Rom und Lissabon sowie auf einer Italien-Tournee.

Zusammen mit Martin Haselböck und der Wiener Akademie musizierte er in Kammer, Ossiach, Venedig, Wien und Ljubljana. 2003 war er mit dem Luzerner Barockensemble Corund mit Bachs h-Moll-Messe auf Tournee durch die US-Ostküste, 2006 mit dem Messiah in der Kathedrale von Malaga und im KKL Luzern. Als begeisterter Liedsänger war er bei den Freunden des Liedes in Zürich zu Gast. Sein Liederabend am Liedfestival Fribourg/Freiburg 2003 wurde von Radio Espace 2 für den Europäischen Festivalsommer aufgezeichnet, derjenige am Festival Murten classics 2004 von Radio DRS 2 für die Reihe Weltklasse auf DRS 2.

Als Don Bartolo (Mozarts Le nozze di Figaro), Herr Reich (Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor), Tirésias (Blinder Seher in Strawinskys Œdipe Roi), Colline (Puccinis La Bohème), Polyphem (Händels Acis and Galatea) sowie als Anima dannata (Cavalieris Rappresentatione di Anima, et di Corpo) stand er auf der Opernbühne.

René Perler erhielt Studienpreise des Migros-Genossenschafts-Bundes, der Kiefer Hablitzel Stiftung, der Fondation Glasson sowie der Fondation Elsner. Er ist Preisträger des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbes Pörtschach (A) 2001 sowie des Joseph-Suder-Liedwettbewerbs Nürnberg 2002.

Edward Rushton studierte Klavier und Komposition an der Chetham’s School of Music in Manchester, an der Universität Cambridge und an der Royal Scottish Academy of Music and Drama. Nach einem zweijährigen Aufenthalt als Korrepetitor in Münster, Westfalen, zog Rushton in die Schweiz, um in der Meisterklasse von Irwin Gage Liedinterpretation zu studieren. 2001 schloss er mit Auszeichnung ab. Seit 2000 ist Edward Rushton Dozent für Liedbegleitung an der Musikhochschule Luzern. Als Liedbegleiter ist er in Deutschland, Großbritannien, Belgien, Polen, Frankreich, Italien, Griechenland und der Schweiz, mit Sängerinnen und Sängern wie Juliane Banse, Sybille Diethelm, Annina Haug, Jeannine Hirzel, Lena Kiepenheuer, Theresa Kronthaler, Yvonne Naef, Robin Adams, Richard Burkhard, Michael Mogl, René Perler, Jakob Pilgram, Lázsló Polgár, Jonathan Sells und Simon Wallfisch aufgetreten. Er spielt auch in verschiedenen kammermusikalischen Formationen.

Seine Vorliebe für das Liedrepertoire und sein Wunsch, dieses weiter zu verbreiten, veranlasste ihn 2015 das Projekt “Besuch der Lieder” ins Leben zu rufen, mit dem Zweck, zusammen mit einem auserlesenen Ensemble von Sängerinnen und Pianistinnen Liederabende in Privaträumen der Schweiz zu veranstalten.

Foto: Porträt Edward Rushton
Edward Rushton – Foto: Benjamin Hofer

Auch als Komponist ist Edward Rushton gefragt. Zahlreiche Ensembles in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben Stücke von ihm in Auftrag gegeben und aufgeführt. Seine Opern, die meisten zu Libretti von Dagny Gioulami, waren unter anderem in London, Birmingham, Zürich, Hannover, Kassel, Bregenz und Philadelphia zu hören. Einen besonderen Schwerpunkt seines Schaffens bilden seine Werke für Gesang und Klavier: er hat mehr als dreißig Liederzyklen und einzelne Lieder komponiert.

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