Wahnfried-Konzerte | Christa Mayer, Mezzosopran, und Stefan Wolitz, Klavier

Montag, 12. August 2019
19.30 - 22.00 Uhr
Foto des Saals in Haus Wahnfried

Programm

Antonin Dvoràk (1841–1904)
Zigeunermelodien op. 55
Mein Lied ertönt
Ei, wie mein Triangel
Rings ist der Wald so stumm und still
Als die alte Mutter
Reingestimmt die Saiten
In dem weiten, breiten, luftigen Leinenkleide

Henri Duparc (1848–1933)
Le Manoir de Rosemonde
Lamento
Chanson triste
La vie antèrieure

– Pause-

Franz Liszt (1811–1886)
S’il est un charmant gazon (S284)
Oh, quand je dors (S282)
Es muss ein Wunderbares sein (S314)
Die drei Zigeuner (S320)
Loreley (S237)

Gustav Mahler (1860–1911)
5 Lieder nach Texten aus „Des Knaben Wunderhorn”
Rheinlegendchen
Irdisches Leben
Nicht wiedersehen
Wer hat dies Liedlein erdacht?
Aus! Aus!

Änderungen vorbehalten

Allgemeine Informationen

  • Der Eintritt beträgt 25 , ermäßigt 12,50 . Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen ab GdB 70%. Eine berechtigte Begleitperson erhält ebenfalls die Ermäßigung. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass vorzulegen. Anfragen für Rollstuhlplätze bitte per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de.
  • Karten sind ab 1. Juli 2019 unter www.ticketmaster.de (Suchbegriff „Wahnfried-Konzerte“) bzw. an den mit Ticketmaster assoziierten Vorverkaufsstellen erhältlich oder per Telefon unter 01806 999 0000 (0,20 € pro Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 € pro Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz).
  • Am Veranstaltungstag sind Restkarten ausschließlich an der Kasse des Richard Wagner Museums erhältlich – von 10 Uhr bis 18 Uhr und von 18.30 Uhr bis zum Konzertbeginn.
  • Einlass: 19 Uhr
  • Alle Konzerte finden im Saal von Haus Wahnfried statt.
Foto: Porträt Christa Mayer
Christa Mayer – Foto: Matthias Creutziger

Christa Mayer erhielt ihre Gesangsausbildung an der Bayerischen Singakademie und der Musikhochschule München, die sie 2001 mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Bereits während des Studiums bekam sie zahlreiche Preise verliehen, dazu zählt u.a. ein Preis beim Internationalen Wettbewerb der ARD in München.

Seit 2001 ist Christa Mayer Ensemblemitglied an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Hier gab sie erfolgreiche Rollendebüts u.a. als Erda/Das Rheingold und Siegfried, Fenena/Nabucco, Suzuki/Madame Butterfly, Quickly/Falstaff, Baba/The Rake’s Progress, Adelaide/Arabella.

Im Ring-Zyklus der Semperoper war sie unter der Leitung von Fabio Luisi als Erda und Waltraute (Götterdämmerung) zu erleben (2006).Gastspiele führten sie u.a. an die Deutsche Oper Berlin und an die Bayerische Staatsoper, sowie an das Teatro di Maggio Musicale Florenz und das Teatro La Fenice Venedig. 2007 war Christa Mayer eingeladen, unter Zubin Mehta im neuerbauten Palau De Les Arts Valencia im „Ring“ mitzuwirken (Erda, Schwertleite). 2008 debütierte Christa Mayer bei den Bayreuther Festspielen als Erda und Waltraute – und wurde daraufhin auch für 2009 und 2010 für dieselben Partien wieder eingeladen.

In Dresden sang sie in Händels „Giulio Cesare“ die Cornelia – und wurde für diese Partie auch nach Düsseldorf eingeladen. Sie wirkte in Dresden 2010 auch im „Ring“ mit und sang hier die Partien der Erda und der Waltraute, außerdem die Gaea in „Daphne“. An die Hamburgische Staatsoper war sie als Quickly (Falstaff) eingeladen. In der Dresdner Produktion „Alcina“ war Christa Mayer Bradamante, unter Christian Thielemann sang sie – ebenfalls in Dresden – den Mezzopart in Bachs Weihnachtsoratorium, Siegfried/Erda in Sevilla, Erda und Waltraute an der Hamburgischen Staatsoper. Mit überragendem internationalem Erfolg sang Christa Mayer im Bayreuther „Tristan“ die Brangäne. Am New National Theatre Tokio übernahm Christa Mayer die Partie der Erda (Rheingold/Siegfried). Bei den Salzburger Osterfestspielen 2016 wirkte sie in „Otello“ (Emilia) und der „Missa Solemnis“ unter Christian Thielemann mit, 2017 übernahm sie in der Salzburger „Walküre“, ebenfalls unter Thielemann, die Fricka. In „Mathis der Maler“ (unter Simone Young) in Dresden sang sie die Gräfin. Zu einem besonderen pesönlichen Erfolg wurde für Christa Mayer die Interpretation der Didon in der Dresdner Neuproduktion von Berlioz’ Les Troyens.

Stefan Wolitz wurde 1972 im Landkreis Augsburg geboren. An der Hochschule für Musik und Theater München studierte er Schulmusik, Hauptfach Klavier bei Friedemann Berger und Hauptfach Chordirigieren bei Michael Gläser. Sein Chordirigierstudium schloss er mit der Meisterklasse ab. Wichtige musikalische Impulse erhielt er in der Liedklasse von Helmut Deutsch. Anschließend nahm er das Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien bei Gernot Gruber auf und wurde 2006 mit einer Dissertation über Fanny Hensels Chorwerke promoviert (Dissertationspreis 2008).

Er ist pianistisch als Liedbegleiter und Kammermusiker tätig. Er ist Gründer und Leiter des Schwäbischen Oratorienchores, mit dem er seit 2002 regelmäßig die bekannten Werke des oratorischen Repertoires zur Aufführung bringt, aber auch Kompositionen, die zu Unrecht selten gespielt werden, zum Beispiel Robert Schumanns „Das Paradies und die Peri“, Max Bruchs „Moses“ oder Antonín Dvořáks „Die heilige Ludmilla“. Seit 2008 leitet er den Carl-Orff-Chor Marktoberdorf und entwickelt mit ihm anspruchsvolle A-Cappella-Programme, in denen Werke zeitgenössischer Komponisten einen Schwerpunkt bilden. Einen reizvollen Kontrast bilden dazu die barocken oratorischen Werke, die der Carl-Orff-Chor mit dem Originalklang-Ensemble „La Banda“ in den letzten Jahren zur Aufführung brachte, z. B. Georg Friedrich Händels „Der Messias“ oder Claudio Monteverdis „Marienvesper“.

Foto: Porträt Stefan Wolitz
Stefan Wolitz

Außerdem betätigt er sich als Pädagoge in der Förderung des sängerischen Nachwuchses, z. B. als Musiklehrer am Gymnasium Marktoberdorf und als künstlerischer Leiter der Schwäbischen Chorakademie, einem vom Chorverband Bayerisch-Schwaben getragenen Auswahlensemble für begabte junge Sängerinnen und Sänger aus ganz Schwaben.

2012 durfte er als aktiver Teilnehmer des dritten Chordirigierforums Erfahrungen mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks sammeln und später auch Einstudierungen im Chor des BR übernehmen.

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