rosalie und wagner. licht – mythos – material

Sonderausstellung von 20. Oktober 2020 bis 3. Oktober 2021

Am 12. Juni 2017 verstarb die international renommierte Bühnenbildnerin, Malerin und Lichtkünstlerin rosalie. Ihr überraschender Tod setzte den damals laufenden Planungen für ein gemeinsames Ausstellungsprojekt im Richard Wagner Museum ein abruptes Ende. Drei Jahre später – und coronabedingt drei Monate später als ursprünglich geplant – wird 2020 in Bayreuth, am Ort ihres größten Erfolgs als Bühnenbildnerin, die erste umfassende Ausstellung nach dem Tod der bedeutenden Künstlerin ausgerichtet. Sie eröffnet also ein Vierteljahrhundert nach jenem Ring (Musikalische Leitung: James Levine, Regie: Alfred Kirchner), den rosalie als Bühnen- und Kostümbildnerin spektakulär in Szene setzte. Das Richard Wagner Museum realisiert diese Ausstellung in Kooperation mit dem atelier rosalie und seinem Leiter Thomas Jürgens nach umfangreicher Sichtung ihres künstlerischen Nachlasses.

Foto: rosalie: KLINGER | Begehbare Landschaften der Melancholie – kinetisch-interaktive Licht-Klang-Skulptur, Museum der bildenden Künste Leipzig 2013
rosalie: KLINGER | Begehbare Landschaften der Melancholie – kinetisch-interaktive Licht-Klang-Skulptur, Museum der bildenden Künste Leipzig 2013 – Foto: Wolf-Dieter Gericke
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